Die telefonische Mordsberatung diesmal aus der Mediothek in Krefeld
Am Samstag, dem 27, April ging es um Krimis aus dem Alpenland. Nachzuhören ist die Sendung unter WDR5, Die telefonische Mordsberatung. An dieser Stelle wird auch immer die Liste der von uns vorgestellten Krimis veröffentlicht.
Redaktion hatte (wie immer) Petra Brandl-Kirsch. Moderiert wurde die knapp 2stündige Sendung von Thomas Hackenberg. Mit auf dem Podium saßen Reinhard Jahn, Ulrich Noller und Ingrid Müller-Münch
Feature über Leiharbeiter auf WDR5, Neugier genügt, 22.4.2013
Feature über „Leiharbeit“, 18 Minuten, Neugier genügt, Sendetermin: 22.4.2013
Redaktion Gesa Rünker / Autorin Ingrid Müller-Münch
Leiharbeiter stehen an der untersten Sprosse der Einkommensskala. Sie verdienen – selbst wenn sie Vollzeit arbeiten – häufig so schlecht, dass viele von ihnen vom Staat mit Hartz-IV-Geldern unterstützt werden müssen. Durch undurchsichtige Werkverträge versuchen Arbeitgeber zusätzlich noch, den auch für Leiharbeiter geltenden Mindestlohn geschickt zu unterlaufen. Die Chance, dass Leiharbeiter verarmen, sind somit drei- bis viermal höher als sonst in der Wirtschaft. Ingrid Müller-Münch hat mit Menschen gesprochen, die zwar schuften und rackern, aber dennoch auf keinen grünen Zweig kommen. Egal wohin man sie verleiht: ob auf eine Baustelle, in eine Putzkolonne oder zum Regaleinräumen in einem Supermarkt.
Redezeit über die Ermittlungen gegen KZ-Aufseher von Auschwitz, WDR5, Neugier genügt, 8.4.2013
Aus Anlass der Ermittlungen gegen 50 ehemalige KZ-Aufseher von Auschwitz schildere ich in einem Gespräch mit Jürgen Wiebeke, warum eine solche Fahndung erst seit 2009 überhaupt möglich ist. Redaktion: Ingrid König
Gegen ca. 50 ehemalige KZ-Aufseher wird ermittelt, WDR5, Morgenecho und Nachrichten, 6.3.2013
Gegen 50 ehemalige KZ-Aufseher des Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau soll demnächst wegen Beihilfe zum Mord ermittelt werden. Wie die WAZ von der Zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg erfuhr, sind den Ermittlern dort die Namen und Wohnorte der meist um die 90 Jahre alten Tatverdächtigen bekannt. MüMÜ: Das ist eine Sensation. Bis zum Jahr 2009 ist niemals zuvor ein KZ-Aufseher vor einem deutschen Gericht allein wegen seiner Funktion und seiner damit einhergehenden automatischen Mitwirkung an Massenmorden angeklagt worden. Das änderte sich schlagartig durch den Prozess gegen den KZ-Wächter John Demjanjuk. Der ehemalige Wachmann des Vernichtungslagers Sobibor wurde 2011 als Teil der Vernichtungsmaschinerie wegen Beihilfe zum Mord verurteilt – ohne dass es eines Zeugen bedurfte, um ihm das nachzuweisen. Es reichte aus, dass der Wachmann zu einem bestimmten Zeitpunkt, zu dem Opfer vergast und getötet wurden, im KZ Aufsicht hatte und dadurch die Todesmaschinerie in Gang hielt. Seitdem ist das möglich, was jahrzehntelang versäumt wurde und nun von Ludwigsburg umgesetzt wird: KZ-Aufseher anzuklagen, ohne ihnen per Zeugen eine direkte Tatbeteiligung nachzuweisen.
Deals in Strafprozessen / WDR5, Neugier genügt, 19.3.2013
An diesem Tag entschied das Bundesverfassungsgericht, dass Deals unter bestimmten Auflagen zulässig sind. Ich habe dies direkt nach der Urteilsverkündung kommentiert.
Anhörung zum Gesetzentwurf über das Prozesskostenhilfe- + Beratungshilfegesetz.
Am 13.3.2013 fand im Rechtsausschuss die öffentliche Anhörung über den Gesetzesentwurf zur Änderung des Prozesskostenhilfe – und Beratungshilfegesetzes statt. Kurz vorher habe ich auf WDR5, Neugier genügt, erklärt, welch einschneidende Veränderungen zu Lasten der Ärmsten es nach sich zieht, wenn dieser Gesetzesentwurf in der vorliegenden Form durchkommt. Denn alles in allem geht es hier nur um eins: Um Einsparungen auf Kosten derjenigen, die sowieso schon ihre liebe Not haben, vor Gericht Gehör zu bekommen. Schon jetzt ist Prozesskostenhilfe für Anwälte mehr mit einem Ehrenamt, denn mit real ihren Sätzen entsprechenden Einnahmen verbunden. Dies alles soll noch enger, noch strenger gehandhabt werden. Demnächst kann also von einer immer wieder beschworenen Chancengleichheit vor Gericht überhaupt nicht mehr die Rede.
Die telefonische Mordsberatung 2/2013
Doppelt gekillt hält besser
Krimi-Autorenteams
Moderation: Thomas Hackenberg
Redaktion: Petra Brandl-Kirsch
Veranstaltungsinformationen
Live aus dem Stuniken-Club, Antonistraße 10, 59065 Hamm
Aufruf für einen Fernsehfilm
Sind Sie ein Paar, bei dem die Frau das Geld verdient und damit die Familie ernährt? Wenn ja, hätten Sie Lust, für einen Fernsehfilm zu erzählen, wie ihr Alltag aussieht und wie Sie damit klarkommen? Wenn ja, wenden Sie sich bitte an online@klett-cotta.de Wir melden uns dann bei Ihnen.
Die telefonische Mordsberatung auf WDR5
Am 15. Dezember haben Reinhard Jahn, Ulrich Noller und ich wieder einmal Krimis vorgestellt. Von 21.05 bis 23.00 Uhr. Diesmal saßen wir im Studio und konzentrierten uns auf Krimis, die gut auf den Gabentisch passen. Moderation hatte, wie immer, Chief-Inspector Thomas Hackenberg. Redaktion Petra Brandl-Kirsch. Wer die Sendung nachhören will oder an der Krimiliste interessiert ist, klicke am besten auf WDR5 / Sendungen / Die telefonische Mordsberatung – und schon ist alles da.
