Allgemein

http://www.wdr5.de/sendungen/neugiergenuegt/feature/antisemitismusfussball100.html

Verriss in Mosaik von Harry Potter Autorin : Der Seidenspinner, 24.11.2014

Hier der Link zu unserer August-Mordsberatung

http://www.wdr5.de/sendungen/telefonischemordsberatung/mordsberatung144.html

Bloß nicht so werden wie die Eltern! WDR5, Neugier genügt, 13.8.2014

Von kindlichen Befreiungsschlägen und erwachsener Versöhnung

Eltern prägen ihre Kinder – ein Gemeinplatz. Doch wie sieht dies tatsächlich aus? Womit haben Sprößlinge zu kämpfen, um ihren eigenen Weg zu finden? Welche Bürde laden ihnen Mutter und Vater auf? Ein Feature über eingefahrene Alltagsgewohnheiten und abgelegte Zwänge. Nachzuhören unter WDR5, Neugier genügt, 13.8.2014, Feature Ingrid Müller-Münch

http://www.wdr5.de/sendungen/neugiergenuegt/feature/eltern166.html

DLF, Kommentar zum Ecclestone-Beschluss, 5.8.2014

Der Sonntagswanderer, WDR5 Neugier genügt

Das Portrait eines Mannes, der jeden Sonntag mit einer Gruppe wanderfreudiger Südstädter durch die Eifel wandert: Hans Schumandl, Buchhändler am Kölner Chlodwigplatz

Die telefonische Mordsberatung 24.4.2014

Brennpunkt Metropole.

Die Großstadt als Schmelzpunkt der Kulturen, der Träume, des Geldes und des Verbrechens – nicht erst seit Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ ist die Metropole schillernder Schauplatz von Literatur. Das Los Angeles von Raymond Chandler, das New York von Jerome Charyn oder das Kapstadt des Deon Meyer sind bekannte Krimi-Metropolen mit eigenem Sound. Die Krimiexperten Ulrich Noller (KrimiZEITBestenliste), Reinhard Jahn (Bochumer Krimiarchiv) und die Journalistin Ingrid Müller-Münch haben sich an weiteren Großstadt-Tatorten umgesehen und empfehlen unter anderem die besten Thriller aus Berlin, Barcelona, London, Rom und Paris. Außerdem berät das Krimi-Kompetenz-Team natürlich wieder alle Livegäste in kniffeligen Krimi-Fragen. Live aus dem Bürgerkulturzentrum Windeck, in der Halle Kabelmetall.

Redaktion Petra Brandl-Kirsch / Moderation Thomas Hackenberg

Scala auf WDR5, Krimi-Service im März

Von Ingrid Müller-Münch, Redaktion Ruth Dickhoven / Scala KrimiService, Dienstag 25.3.2014

Service Bücher – Aktuelle Kriminalromane

„Das Mädchen mit den blauen Augen“ von Michel Bussi und „Die andere Frau“ von Tamar Cohen.

Diesmal geht es um ein Baby im Kreidekreis und einen Ehemann mit doppelter Identität. Zwei Krimis, in denen Familiengeheimnisse im Gewalt gelüftet werden. Die Suche nach einer Wahrheit, die schmerzt, endet in Mord und Totschlag. Weiterlesen

Die telefonische Mordsberatung Februar 2014

Jan Costin Wagner: „Tage des letzten Schnees“, Galiani-Berlin, 19,99 Euro, ISBN 869710174, Anfang 2014

Die nüchtere Beschreibung der Fakten reicht bei weitem nicht an den Zauber dieser Geschichte heran. Sie hat zwar mit Toten, Ermordeten, der Suche nach dem Täter alle Zutaten, die einen Krimi erst zum Krimi machen. Dabei ist sie allerdings viel mehr, sie ist ein melancholisches Stimmungsbild aus einem verschneiten Land. Sie ist zauberhaft und verzaubernd, hoffnungslos und manchmal lächelnd. Ein Krimi, wenn man so will, voller Charme, mit einer Nähe zu den handelnden Personen, die kaum jemand so gut wie der Deutsch-Finne Jan-Costin Wagner herstellen kann. Ein wirklich mitreißendes sprachlich wunderschönes Buch, das einen zu Herzen rührt – in all seiner unfassbar brutalen Menschlichkeit. MüM

 Kathy Reichs: „Totengeld“, Blessing, Thriller, 19,99 Euro, Ende 2013, Ü amerik Klaus Berr, ISBN 896674524

USA. Passt perfekt in die heutige MB. Reihe um die forensische Anthropologin Tempe Brennan. Übt den gleichen Beruf aus wie die Autorin, die in Quebec arbeitet und Professorin für Anthropologie an der Uni of North-Carolina ist. Und die zur forensischen Anthropologie, also der Untersuchung von Toten kam, als sie um die Mithilfe bei einem Kindsmord gebeten wurde. Der Mörder wurde zwar nie gefunden. Doch dieser Fall war der Auslöser nun den inzwischen 16. Tempe Brennan Krimi zu schreiben. Wieder voller Fachchinesisch. Das kritisiere ich ja jedesmal. Doch diesmal besser eingebettet, man kann es, wenn es nicht interessiert, einfach überlesen. Übrig bleibt eine unglaublich faszinierende Geschichte, der ich mein gesamtes WE opferte. Und es nicht bereute.   Die Leiche eines jungen Mädchens wird auf einer einsamen Landstraße gefunden. Offenbar ein klassischer Autounfall. Und Ermittler Skinny Slidell, grobschlächtig, unfreundlich, aber tough, geht von Fahrerflucht aus. Tempe Brennan vermutet, weil das Mädchen für ihn nichts weiter ist als eine illegale Einwanderin, eine Prostituierte, nach der sowieso kein Hahn kräht. Doch irgendetwas stimmt hier nicht. So legt sie die Kleine auf ihren Obduktionstisch und entdeckt Wunden an dem toten Körper, die eindeutig auf Mord hindeuten. Doch auch das löst zunächst eher widerwillige Ermittlungen aus, die allesamt in Sackgassen enden. Während sie noch grübelt, wie sie die Sache in Schwung bringen könnte, wird sie zu den US-Streitkräften nach Afghanistan gerufen. Dorthin, wo ihre Tochter Katy gerade eingesetzt ist. Und wo ein Soldat beschuldigt wird, unschuldige Zivilisten bei einem Einsatz der US-Marines erschossen zu haben. Hinterrücks. Nun soll sie die schon begrabenen Leichen der beiden toten Männer begutachten und klären, ob der Schuss von vorne oder von hinten kam. An dieser Stelle des Krimis dachte ich zunächst, nun macht Kathy Reichs noch ein Fass auf. Erst nach einer Weile wurde mir aber klar, dass all dies zusammenhängt. Dass Reichs ein Szenario um eine Opfergruppe gestrickt hat, das Seinesgleichen such. Ein grandioses Buch, fesselnd, politisch höchst informativ. Supertoll recherchiert. Ein Hammer das Ganze. Unbedingt lesenswert. MüMü


Nora Luttmer: „Der letzte Tiger“, Kommissar Ly ermittelt in Hanoi. Aufbau-Taschenbuch-Verlag. 9,99 Euro, End 2013, 746629612

Peggy Blair: „Die Geister von Havanna“ – Inspector Ramirez ermittelt, Wunderlich, 1/14, ü. eng. Juliane Pahnke, 19,95, ISBN 9783805250252

Simon Beckett: „Der Hof“. Wunderlich, 2/2014, 19,95, Ü engl. Juliane Pahnke, ISBN 805250689

Nazi-Verbrecher, WDR5, Neugier genügt, 20 Minuten Feature

Redaktion Ursula Daalmann /Feature 20.12.13/ Neugier genügt

 Warum erst jetzt?

Fast 70 Jahre nach Kriegsende wird endlich mit Elan nach NS-Verbrechern gefahndet.

 Am 20. Dezember 1963, heute vor genau 50 Jahren, begann im Plenarsaal des Frankfurter Römers der erste große sogenannte Auschwitz-Prozess. Damals schon versuchte der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, die in den Vernichtungslagern begangenen Morde als eine Gesamttat zu werten, an der jeder aus der Lagerverwaltung mitwirkte – ob er nun in der in  der Kleiderkammer oder beim Aufsichtspersonal tätig war. Bauer kam damit nicht durch. Die Konsequenz: Jahrzehntelang wurden die Verbrechen von Nazi-Tätern vor Gericht scheibchenweise in Kleinst-Taten zerlegt. Solange, bis kaum noch etwas übrig blieb. Und immer wurde so getan, als müsste dies so sein. Bis zum Jahr 2009, als sich diese Sichtweise plötzlich durch den Prozess gegen den KZ-Wächter John Demjanjuk radikal änderte. Seitdem wird versucht, auch die letzten noch lebenden KZ-Schergen vor Gericht zu stellen. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum startete die Plakataktion „Operation Last Chance II“. Die Bevölkerung wird aufgerufen, bei der Suche nach möglichen Tätern mitzuhelfen – bei einer ausgesetzten Belohnung von 25.000 Euro. Was ist geschehen, dass plötzlich so ein Eifer an den Tag gelegt wird? Wodurch entstand die neue juristische Sichtweise? Ingrid Müller-Münch beschreibt den mühseligen Weg hin zu einem angemessenen strafrechtlichen Umgang mit KZ-Aufsehern.