Nachkriegskinder – die 1950er Jahrgänge und ihre Soldatenväter
WDR5, Neugier genügt, Vorbereitung der Redezeit vom 22.11.2011, über Sabine Bodes bei Klett-Cotta erschienenes neues Buch.
Der Tag der Abrechnung
Stuttgarter Zeitung, Seite 3, 3.11.11
Familienstreit: Erben macht nicht immer glücklich. Bei der Testamentseröffnung kommt oft zur Sprache, was über Jahrzehnte verschwiegen wurde. Und dann knallt es.
Videovernehmungen
WDR5, Neugier genügt, 27.10.2011Redaktion Dr. Ingrid König
Videoüberwachte Polizeivernehmungen
Ob es sich um Mord handelt, um Totschlag, Raub oder Körperverletzung – die Vernehmung des Täters, die Aussagen der Zeugen vor der Polizei stellen die Weichen im Strafprozess. Der Beschuldigte aber auch der Zeuge – beide sitzen sie einem Polizeibeamten gegenüber, der ihre Aussagen protokolliert. Strafverteidiger halten das für fehleranfällig, altbacken, vorsintflutlich, längst überholt. Sie fordern, dass derartige Vernehmungen per Video aufgezeichnet werden – vor einigen Wochen erst in Berlin auf einer Veranstaltung des Deutschen Anwaltsvereins, im Beisein führender Bundespolitiker. Vor allem die Polizisten wehren sich vehement dagegen. Ingrid Müller-Münch hat die Kontrahenten hierzu befragt und stieß auf berechtigt erscheinende Forderungen, aber auch auf Misstrauen und Ablehnung. Weiterlesen
Gänsehaut, der Krimitipp
WDR5, 8.9.2011 Ulrich Noller und Ingrid Müller-Münch stellen Krimis vor
Die telefonische Mordsberatung
WDR5, 27.8.2011, Live Sendung mit Hörerbeteiligung. Redaktion Petra Brandl-Kirsch, Moderation Thomas Hackenberg. Mitdiskutieren: Manfred Sarrazin und Reinhard Jahn. Die Liste der vorgestellten Bücher sind im Internet unter WDR5, Sendungen, Die telefonische Mordsberatung nachzulesen.
Journalistenpreis für “Hartz IV – Der Beziehungskiller”
Mit dem Journalistenpreis 2011 der Arbeiterwohlfahrt Mittelrhein wurde die im Kölner Stadt-Anzeiger am 28.6.2011 erschienene Reportage “Hartz IV – Der Beziehungskiller” ausgezeichnet.
Das schlimmste ist die Gier
WDR5, Neugier genügt, 18-Minuten-Feature, 4.11.2011 Redaktion Dr. Ingrid König
Im Bahlsen-Keks-Imperium hing der Haussegen schief. Bei den Wagners in Bayreuth beharkte man sich öffentlich. Und zum adligen Bismarck-Clan musste gar die Polizei wegen eines in Handgreiflichkeiten ausgearteten Familienstreits anrücken. Anlass für den Unfrieden war jedesmal die Frage, wer wird wieviel vom Erbe bekommen. In all diesen Fällen ging es um Millionen, wenn nicht gar Milliarden, um Macht und Besitztümer. Doch wie sieht es aus, wenn die Erben weniger prominent sind, das zu vererbende Vermögen überschaubar ist? Im vergangenen Jahr wurden, laut einer vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank durchgeführten Studie über 220 Milliarden Euro in Deutschland vererbt, meist von Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten. Bei jeder sechsten dieser Erbschaften kam es bislang zum Streit. Anlass hierfür: Hinterbliebenen fühlten sich benachteiligt. Muss das sein, wollte Ingrid Müller-Münch, von zwei Erben wissen und erkundigte sich vorsichtshalber noch bei einem Psychologen und Familientherapeuten nach dem emotionalen Hintergrund dieser oft an Kleinigkeiten entflammten Fehden.
Schmerzensgeld für einen Mörder?
War es richtig, dass dem Kindesmörder Gäffgen eine Entschädigung zugesprochen wurde? 40 Minuten lang wird hierüber mit Hörern diskutiert auf WDR5, Neugier genügt, Tagesgespräch, 5.8.2011
Scala Krimi-Service
WDR5, Scala Krimi-Service 2.8.2011, Redaktion Ruth Dickhoven
Jan Costin Wagner: „Das Licht in einem dunklen Haus“, Sperrfrist 21.7.2011, Galiani Berlin, (Kiepenheuer & Witsch Köln), ISBN 86971-016-7 Ein Meisterstück skandinavischer Melancholie von einem deutschen, mit einer Finnin verheirateten Autor, der für seine Bücher hoch dekoriert wurde. Und dem es gelingt, mit Leichtigkeit und zarten Tönen seine Figuren zum Schwingen und zum Leben zu erwecken.
Carlos Salem: „Wir töten nicht jeden“, dtv, 2011, 8,95 Euro, übers spanisch Ilse Layer, ISBN 21302-8 Endlich mal wieder Spannungsliteratur aus Spanien, wenn auch eher eine als Krimi getarnte Schmonzette. Die Geschichte über einen biederen Familienvater im Campingurlaub, der eigentlich ein Auftragskiller ist, eignet sich hervorragend als Pageturner für den Strand. Urlauber sollten sich schonmal darauf einstellen, dass nicht längst jeder schnarchende Nachbar in seinem Wohnwagen so harmlos ist, wie er sich nach außen hin gibt.