Die geprügelte Generation

http://www.gepruegelte-generation.de/

 

Als vor einigen Jahren „Die geprügelte Generation“ in erster Hardcover-Auflage bei Klett-Cotta erschien, da prophezeite mein Lektor Dr. Beyer, das Buch werde ein Longseller. Und genau das ist es geworden. Vorgestellt  hatte ich es auf der LITCOLOGNE  bei einer Veranstaltung gemeinsam mit Andreas Altmann, dem Autor von „Das Scheißleben meiner Mutter, das Scheißleben meines Vaters und meine eigene Scheißjugend“. Seitdem habe ich eine ungeheure Resonanz auf dieses Buch bekommen. Viele Menschen haben mir geschrieben, von ihrer Kindheit erzählt. Für das dadurch ausgedrückte Vertrauen danke ich.  Das auf dem Buch basierende Theaterstück „Schlag auf Schlag“ lief  im Stuttgarter Theater „Rampe“. Es war beeindruckend, was die Schauspieler Petra Weimar, Eva Linder, Klaus Gramüller und Thomas Heckelmann darboten, was Stephan Bruckmeier an Texten ausgewählt hatte, welches Bühnenbild er wählte und wie Eva Hosemann dies alles inszenierte. Alle Achtung! Chapeau!  ARDweit wurde der auf meinem Buch basierende Film: „Wer seine Kinder liebt, der züchtigt sie….“ ausgestrahlt.  Die Taschenbuch-Ausgabe bei Piper erscheint inzwischen in der 6. Auflage.  Ich danke Euch, ich danke Ihnen allen für ihr Interesse. Herzlich Ingrid Müller-Münch

 

Sprengsatz unterm Küchentisch

erschien kurz nach der geprügelten Generation. Ein hochaktuelles Thema.

Krimicheck: Der gute Samariter, Redaktion Bücher, WDR5, 9-5-2022

 

Das Coronavirus hat nun auch den Krimi infiziert. Der soeben erschienene Roman „Der gute Samariter“ verpackt die Pandemie in eine faszinierende Kriminalstory, ohne den Mundschutz und die nötige Distanz zu vergessen. Mein Rat: Eintauchen und Mitreißen lassen. Egal ob geimpft oder schon genesen.

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Krimis aus Nigeria und den USA – ungewohnt und schlüssig

Ein aufgebrachter Mob lyncht drei junge Männer in einer nigerianischen Universitätsstadt. In einem schäbigen Hotelzimmer mitten in den USA wird ein junger Schw7uler vergewaltigt und schwer verletzt. Spannungslektüre aus Welten, voneinander entfernt, doch brutal naheliegend.

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Auf WDR5, Scala vorgestellt: Die Bretagne entlarvt und entzaubert + und eine Nacktbar voller Wohlanständigkeit

Krimi-Service am Dienstag den 24.5.2022, live:

Folgende 2 Krimis stelle ich vor:

Christian Buder: „Der Dachs“, 11.4.2022, Aufbau-Verlag, 460 Seiten, 18 Euro +

Marie Rutkoski: „Real Easy“ Suhrkamp, 11.4.2022. Übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Stefan Lux, 400 Seiten, 14,95 Euro

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Wie brutal dürfen Krimis sein? WDR3, Gutenbergs Welt, 9.4.2022

Das ging definitiv zu weit. Ich erinnere mich noch genau an meine Reaktion, als „Der Vogelmann“, der erste Krimi der britischen Autorin Mo Hayder, 1999 auf Deutsch erschien. Ein dicker Schinken, groß angekündigt vom Verlag. Mit Ekel und Abscheu quälte ich mich damals durch die im Detail beschriebenen Folterszenen, die mich abschreckten und dazu führten, dass ich das Buch nie ganz zu Ende gelesen habe.

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Das Herz von Paris, von Veronika Peters, 2.4.2022 Lesefrucht auf WDR 5

Veronika Peters: „Das Herz von Paris“, Oktopus-Verlag bei Kampa, 10.3.2022, 22 Euro, 330 Seiten / Rezension von Ingrid Müller-Münch

Die Berliner Autorin Veronika Peters lässt eine Zeit wieder auferstehen, als in den roaring twenties des 20. Jahrhunderts auf dem linken Pariser Seineufer intellektuelle Frauen aus aller Welt neue Lebensformen ausprobierten und sich ungewohnte sexuelle Freiheiten erlaubten.

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Neue Krimis auf Scala, es geht um zerstörte Kinderleben – jeweils auf andere Weise

 Ein Dorf verschwindet unter den Wassermassen eines Stausees – und überspült die verschwundenen Kinder der Ortschaft. Ein Campingplatz entpuppt sich als Ort des Horrors und der sexuellen Gewalt – und wird zu spät entdeckt.

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Ein norwegischer Knaller und ein Mann zwischen drei Ehefrauen, WDR 5, Scala, 4-1-2022

Heute gibts einen norwegischen Bestseller, der abgeht wie eine Rakete.  Und eine unter Beschaulichkeit verborgene tragische Geschichte über einen Mann, dem drei Ehefrauen nicht reichten. Und der durch seine Gier und seinen Verstoß gegen die Gesetze der Mormonen sein Todesurteil unterschrieb.

Thomas Enger / Jorn Lier Horst: „Bluttat“, blanvalet, 11 Euro, Übersetzt aus dem Norwegischen von Maike Dörries und Günther Frauenlob, 25.11.2021, 396 Seiten +Catherine Quinn: „Drei Witwen“, Ullstein-Verlag, Erscheint am 29.11.2021, 15,99 Euro, 540 Seiten, Übersetzt aus dem Englischen von Marie Rahn

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Zwei Krimis, vorgestellt bei Scala, WDR5, am 16.11.2021

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, die beiden Krimis, die ich heute im Gepäck hatte. Der eine, ein Krimi-Newcomer, der zweite eine sichere längst erprobte Bestseller-Autorin. Doch beide eint etwas, das sie herausragen lösst aus dem Gros dieses Genres: Sie spielen in Umgebungen, die uns fremd sind, uns unterhaltsam und voller Wortwitz und Ironie nahegebracht werden. Mag es das jüdische Milieu Frankfurts sein oder die sanften Hügel Irlands:

Michel Bergmann: „Der Rabbi und der Kommissar: Du sollst nicht morden“, Heyne 13.10.202, TB 11 Euro +

Tana French: „Der Sucher“, Fischer-Scherz-Verlag, 29.9.2021, Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, 22,90 Euro, 493 Seiten

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Liebe in Zeiten des Hasses, WDR 3, Leselust, 8.11.2021

WDR 3 Lesestoff
„Liebe in Zeiten des Hasses“ von Florian Illies

Weltgeschichte erzählt am Beispiel von Liebesspielen, sexuellen Freiheiten und erotischen Ausschweifungen? Florian Illies, bekannt durch seinen Bestseller „1913“, macht genau das in seinem neuen Werk „Liebe in Zeiten des Hasses – Chronik eines Gefühls 1929 – 1939“. Eine Rezension von Ingrid Müller-Münch

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Scala, WDR 5, zwei Krimis – Schauplätze in Moskau und Glasgow

Krimi-Service  Dienstag, 14.9.2021      Ich stelle folgende zwei Krimis vor:

Yassin Musharbash; Russische Botschaften“, Kiepenheuer&Witsch, 19.8.2021, 16 Euro, knapp 400 Seiten +

Liam Mcilvanney: „Ein frommer Mörder“, Heyne, 12.7.2021, 14,99 Euro, Übersetzt Englischen Sabine Lohmann, 446 Seiten 

Müssen Journalisten auf der Suche nach der Wahrheit um ihr Leben fürchten? Steckt der russische Geheimdienst hinter Morden und weltweit gestreuten Fakenews? Investigativer Journalismus kann lebensgefährlich sein, wie einer der beiden von Ingrid Müller-Münch vorgestellten Krimis zeigt. Während der zweite, von einem Professor für Schottland-Studien geschrieben, ins Glasgow der 1968er Jahre zurückversetzt und einen Frauenmörder der besonderen Art jagt. Zwei Krimis, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

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