Die geprügelte Generation

http://www.gepruegelte-generation.de/

2012 erschien bei Klett-Cotta das Hardcover, das ich damals auf der LITCOLOGNE  bei einer Veranstaltung gemeinsam mit Andreas Altmann vorstellen durfte, dem Autor von „Das Scheißleben meiner Mutter, das Scheißleben meines Vaters und meine eigene Scheißjugend“. Seitdem habe ich eine ungeheure Resonanz auf dieses Buch bekommen. Viele Menschen haben mir geschrieben, von ihrer Kindheit erzählt. Für das dadurch ausgedrückte Vertrauen danke ich. Einiges ist nachzulesen auf der vom Verlag eingerichteten Website:  www.gepruegelte-generation.de. Das auf dem Buch basierende Theaterstück „Schlag auf Schlag“ lief  im Stuttgarter Theater „Rampe“. Es war beeindruckend, was die Schauspieler Petra Weimar, Eva Linder, Klaus Gramüller und Thomas Heckelmann darboten, was Stephan Bruckmeier an Texten ausgewählt hatte, welches Bühnenbild er wählte und wie Eva Hosemann dies alles inszenierte. Alle Achtung! Chapeau!  Inzwischen ist bei Piper längst die Taschenbuch-Ausgabe erschienen. Und zwar in der 5. Auflage. Wie die Verlage so schön sagen: Dieses Buch ist ein Longseller. 

Am 7.4.2014 wurde ARD-weit der auf meinem Buch basierende Film: „Wer seine Kinder liebt, der züchtigt sie….“ ausgestrahlt. Ich danke Euch, ich danke Ihnen allen für ihr Interesse.

Herzlich Ingrid Müller-Münch

 

Sprengsatz unterm Küchentisch

Dieses Buch über die komplizierten Beziehungen zwischen Mann und Frau, wenn er seine Ernährerrolle verliert und sie die Kohle nach Hause bringt, erschien kurz nach der geprügelten Generation.

Inzwischen arbeite ich weiter an größeren Projekten: Ein Theaterstück ist angedacht und im Rohkonzept fertig. Ein Buchmanuskript wird gerade herumgereicht und kritisiert. Schaun wir mal, was noch kommt. Ich bin da zuversichtlich. Meine Arbeit für den WDR habe ich – wegen dieser arbeitsintensiven größeren Projekte – ein wenig reduziert. Aber Beides ergänzt sich wunderbar. Und meine Krimis, die müssen einfach sein. Geht gar nicht anders.

Frankfurter ‚Rundschau über Sanary sur mer

http://www.fr.de/kultur/literatur/verfolgte-autoren-das-aufgezwungene-paradies-a-1368910http://www.fr.de/kultur/literatur/verfolgte-autoren-das-aufgezwungene-paradies-a-1368910

Deutsche Exilschriftsteller in Sanary sur mer / WDR5 Neugier genügt, 29.9.2017

Link zur Sendung

Krimi-Service / Scala / WDR5 Französische Neuerscheinungen

Am 11. Oktober beginnt die Frankfurter Buchmesse mit einem Ehrengast-Auftritt Frankreichs. Vorab schon widmet sich der heutige Krimi-Service deshalb unserem Nachbarland. Ingrid Müller-Münch, frisch aus dem Urlaub zurück, ist in ihrer südfranzösischen Lieblings-Buchhandlung auf zwei besondere Sommerhits gestoßen: Der erste, eine gnadenlos düstere Treibjagd voll politischer Brisanz. Der zweite ein korsisches Clan-Gewirr, das nichts so sein lässt, wie es scheint.

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Feature über das Exil der deutschsprachigen Schriftsteller-Elite in Sanary-sur-mer WDR5, Neugier genügt

Wir wohnten im Paradies – notgedrungen

 

Flüchtlinge – woher sie kommen, wie sie leben, was sie empfinden: Das Thema hat auch uns Deutsche bewegt. Damals, vor mehr als 80 Jahren, als die Nazis Bücher verbrannten, Schriftsteller um ihr Leben fürchten mussten. Autoren von Weltrang, junge aufstrebende Schriftsteller- sie alle begaben sich auf die Flucht, und nicht wenige strandeten in einem kleinen Fischerdorf an der französischen Mittelmeerküste. Dort, in Sanary-sur-Mer,  hofften Leute wie Thomas Mann,  Lion Feuchtwanger, Berthold Brecht, Franz Werfel und viele viele Andere auf das Ende der Hitlerdiktatur. Manche blieben nur kurz, andere solange, bis man sie auch von hier wieder vertrieb.

 

Feature ist für den 29.9. geplant, kurz nach 10 Uhr vormittags bei Neugier genügt.

 

 

 

Blutrote Provence, Verriss für Bücher / Literaturmagazin WDR 5

Bestseller-Check von Ingrid Müller-Münch für WDR5, Redaktion Bücher: Pierre Lagrange: „Blutrote Provence – Ein Fall für Albin Leclerc“, Scherz-Verlag, 23.3.2017, 14,99 Euro, 430 Seiten (Pseudonym für Sven Koch)

 Sie ist kaum auszuhalten, diese nicht enden wollende Schwemme an Provence-Krimis. Beteiligt sind so gut wie alle Verlage. Und Titel wie „Trüffel mit Schuss“ oder „Mörderischer Mistral“ lullen verheißungsvoll ein, verströmen Lavendelduft, Urlaubsstimmung und erinnern an zirpende Zikaden, Pastis und heiße Sommer.

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The couple next door / Verriss bei WDR5, Bücher, 18.3.2017

Verriss für WDR5, Redaktion Bücher: Shari Lapena: “The couple next door” / Lübbe, 350 Seiten, 15 Euro, 16.3.2017) Aus dem Englischen Rainer Schumacher

Hymnische Lobeleien entpuppen sich bei dem Krimi „The couple next door“ als Luftblasen, die bei der Lektüre ziemlich schnell zerplatzen. Die kanadische Autorin Shari Lapena hat in ihrem Debut Altbackenes aufgewärmt. Unnötigerweise.

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Monteperdido und Demut bei Scala 7.3.2017

 Horror von Spanien bis Schweden. Unsere Krimi-Expertin Ingrid Müller-Münch schreckt auch diesmal vor Nichts zurück. Nicht vor dem einsam gelegenen Dorf mitten in den Pyrenäen, aus dem eines Tages zwei kleine Mädchen verschwinden. Fünf Jahre später taucht eine der Beiden wieder auf, verstört und angeblich ohne zu wissen, wo ihre Freundin ist. Auch der heruntergekommene schwedische Journalist konnte sie nicht verschrecken, der dank seiner ungewöhnlichen sexuellen Vorlieben einem Serienmörder auf die Schliche kommt.

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Mordssommer auf WDR 5

Über zwei Monate lang haben Ulrich Noller und ich abwechselnd die neuesten Entwicklungen auf dem Krimimarkt vorgestellt. Mit dabei Urlaubskrimis, Krimitrends und Kriminovitäten. Meine Schwerpunkte waren Krimiklassiker, das sich wiederholende Thema der verschwundenen Kinder, fiktive Realität, die von der Wirklichkeit eingeholt wird und die Faszination von Gedächtnisverlust im Krimiplot. Nachzuhören ist dies auf WDR5, Scala, Mordssommer.

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Weisswurst Connection

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/buecher/einminutenverriss/rita-falks-100.html

WDR5, Scala, Krimi-Service 24.1.2017

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/scala/

Ermittel wird nach jedemMordfall. Doch nicht immer gestaltet sich das so unterhaltsam und überraschend, wie in den beiden Krimis, die ich heute auf Scala vorgestellt habe: Tana French „Gefrorener Schrei“ und Fabio Paretta „Die Kraft des Bösen.“