WDR5

Neonazis vor Gericht, Redezeit, WDR5, 14.1.2010

Vor dem Wuppertaler Landgericht  müssen sich zwei Männer, 27 und 34 Jahre alt, wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Sie sollen im Nov. 08 den 20jährigen Auszubildenden Hans-Moritz H. so schwer mit dem Kopf auf den Bahnsteig einer Wuppertaler S-Bahn-Station geschlagen haben, dass der junge Mann einen Schädelbasisbruch erlitt. Weiterlesen

Haitianische Traumatherapeutinnen, WDR5, Neugier genügt, 12 Minuten, 18.3.2010

Haitianische Traumatherapeutinnen zur Fortbildung in Deutschland

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Pierre Cardin, der Herrscher über Lacoste, WDR5, Neugier genügt

La Coste ist eines der schönsten Bergdörfer der Provence mit einem ganz besonderen Schmankerl: Oben auf der Dorfspitze liegt das ehemalige Schloss des Marquis de Sade. Lange lange Jahre war dieses Schloss eine einzige Ruine. Ein Realschullehrer aus dem benachbarten Apt hatte diesen Trümmerhaufen für einen Appel und ein Ei gekauft und im wahrsten Sinne mit seiner Hände Arbeit versucht wieder auf zu bauen. Ist ihm natürlich nicht gelungen. Seine Schüler, denen er Englisch unterrichtete, kannten allerdings sämtliche englischen Begriffe für Mörtel, Hammer und was es sonst noch für Bauutensilien gab. Dieser gute Mann verstarb vor einigen Jahren. Kurz darauf habe ich ein Gespräch mit seiner Witwe geführt, einer exzentrischen Exilrussin, die gerade dabei war, Pierre Cardin und Jeanne Moreau (die damals noch mit dem Modeschöpfer zusammen lebte) das Schloß  zu verkaufen. Inzwischen hat Pierre Cardin nicht nur das Schloß erworben sondern kauft so nach und nach ein Haus nach dem anderen in diesem schönen Ort. Über 30 Häuser gehören ihm schon. Nun formiert sich Widerstand. Weiterlesen

Der Traum vom Sozialismus ist geplatzt, WDR5, Neugier genügt, 24.4.2009

Der Traum vom Sozialismus ist geplatzt

Kuba und sein Schriftsteller Leonardo Padura Weiterlesen

In der letzten Lebensphase – geborgen und gut aufgehoben

In der letzten Lebensphase – geborgen und gut aufgehoben

Ein Düsseldorfer Seniorenwohnstift bietet Komfort, Freundlichkeit und Hotalatmosphäre zu einem bezahlbaren Preis. Weiterlesen

Vom Reichsein und vom Abgebenkönnen, WDR5, Neugier genügt, 28.08.2009

Reiche, die nicht gierig raffen, sondern bereit sind, freiwillig etwas abzugeben – durchaus eine Seltenheit. Doch es gibt sie. Ingrid Müller-Münch hat einige derjenigen aufgesucht, die sich in der Initiative „Vermögender für eine Vermögensabgabe“ engagieren. Insgesamt 35 wohlhabende Bürger haben sich hier zusammengeschlossen, weil sie es ungerecht finden, dass die Lasten der Finanzkrise auf den Schultern aller Steuerzahler abgeladen werden. Sie finden, dass Vermögende, die über 500.000 Euro auf dem Konto haben, hiervon einen Teil abgeben können. Welche Motive sie zu ihrem ungewöhnlichen Schritt und zu ihrem Aufruf veranlasste, offenbaren sie in dem Feature. Weiterlesen

WDR5, Neugier genügt, 25.05.2009 Feature 18 Minuten Die unerträgliche Ungewissheit

Wenn Kinder dauerhaft verschwinden

Etwa 100.000 Vermisstenanzeigen, die sich auf Kinder und Jugendliche beziehen, gehen jährlich bei der Polizei ein. Die meisten sind schnell wieder da – das sind klassische Ausreißer, die sich nach Stunden oder Tagen wieder bei ihren Eltern melden. Doch rund 1.600 Kinder und junge Erwachsene bleiben dauerhaft vermisst. Zum Internationalen Tag des vermissten Kindes sollen Eltern zu Wort kommen, die – seit vielen Monaten oder Jahren – nicht wissen, wo sich ihr Sohne oder ihre Tochter aufhält. Der Schmerz dieser Eltern hat viel mit Ungewissheit zu tun. Mit der bohrenden Frage, wie es ihrem Kind gehen mag, ob es noch lebt. Der individuelle Schmeerz dieser Eltern läss ich nicht relativieren, der Hintergrund jedes einzelnen Falles bleibt möglicherweise immer im Dunkeln. Auch die Mitarbeiter der Initiative Vermisste Kinder können nicht die jeweiligen Entstehungsgeschichten der Fälle, die an die herantragen werden, recherchieren.  Ingrid Müller-Münch sprach mit zwei Eltern und dem Sprecher einer Initiative, die Eltern bei der Suche nach ihren Kindern unterstützt. Weiterlesen

WDR5, Neugier genügt, Service Reisen: Kuba, 3/09, 7 Minuten

Verfallene Prachtbauten, klapprige Straßenkreuzer die Musik des Buena Vista Social Clubs – das sind die gängigen Assoziationen zu Kuba. Als preiswertes Urlaubsziel ist die Karibikinsel auch bei Touristen beliebt, die nur Sonne und Palmenstrand genießen und ansonsten ihr Hotel kaum verlassen wollen. Ihnen entgeht viel: ein Einblick in das Lebensgefühl der Kubaner, die als Weltkulturerbe z.T. schon restaurierte Innenstadt von Havanna, Erkundungsausflüge ins Hinterland, die mittlerweile auch für Nicht-Pauschaltouristen möglich sind. Karibik ohne Massentourismus. Weiterlesen

WDR5, Neugier genügt, 18.3.09 O-Ton-Feature 18 Minuten Sprengsatz unterm Küchentisch

Über Männer, die kleine Brötchen backen und Frauen, die sie bezahlen

Frauen verdienen die Kohle, Männer sind ohne Job.  Ein Thema voller Sprengkraft und Brisanz.  In den USA  bringen inzwischen ein Viertel der arbeitenden Frauen mehr Geld als ihre Männer nach Hause. Zählt man die Frauen hinzu, deren Männer arbeitslos sind, dann verdient sogar jede dritte US-Frau mehr als ihr Partner. In Deutschland gibt es hierzu noch keine Statistik.  Eine besserverdienende Frau ist  ein massives Problem für die Beziehung. Nach außen hin tun Beide gerne so, als wäre alles wie bisher. Der Mann versucht verschämt sein Gesicht zu wahren, während er sich längst in die Warteschleifen der ARGE einreihen musste. Wäre dies umgekehrt, hätten Frauen keinen Job,  dann gäbe es für ihre Situation einen Namen: Sie würden zur Hausfrau, würden kochen, putzen, einkaufen. Niemand würde sie hierfür verachten. Alles wäre ganz normal. Männer, die nicht als sogenannter „Hausmann“ eine Auszeit nehmen, um die kleinen Kinder zu versorgen, sondern die ungewollt ihre Rolle als Familienernährer verlieren, fallen in eine gesellschaftlich heikle Position, in ein namensloses Loch. Aber auch Männer, die von Beginn der Beziehung an nicht der Ernährer der Familie sein können, haben Probleme, damit klarzukommen. Ebenso wie ihre Frauen, die auf eine solche Rollenveränderung nicht vorbereitet sind. Ingrid-Münch hat Betroffene erzählen lassen, wie sie mit diesem Problem umgehen, wie die Umwelt auf sie reagiert, und ob trotzalledem eine solche Beziehung funktionieren kann.

WDR5, POLITIKUM, 2.9.08 Was hat sich seit dem Foltermord in der JVA Siegburg geändert?

Gespräch über die Veränderungen im Siegburger Knast nach dem Foltermord.